Einmal zu Fuß durch Estland: Der Peraküla-Aegviidu-Ähijärve-Weitwanderweg

Wir haben es wieder getan! Im Sommer 2021 stand unsere große Fernwanderung an. Und wieder einmal hatten wir dabei ein Land komplett durchwandert: Estland, das kleinste der baltischen Staaten! Estland liegt damit auf Platz 5 der von uns komplett durchschrittenen Länder nach Österreich, Ungarn, Serbien und Bulgarien in 2019. Deutschland und Türkei können wir (leider) nicht dazuzählen, da wir sie auf dem Weg Stuttgart-Istanbul eben nicht voll durchschritten haben.

Warum wieder eine Fernwanderung?

Die Idee einer neuen Fernwanderung wurde im Winter 20/21 geboren. Wir kamen gerade aus Armenien in das Baltikum. Diejenigen, die unsere Reise verfolgen, wissen, dass wir auf unserer Reise keinen Flieger besteigen wollten und doch wurden wir aus diversen Gründen (Krieg in Bergkarabach/Corona-Pandemie s. Beitrag) des Landes verwiesen. Wir flogen also zurück in die „sichere“ EU und landeten in Litauen. Selbstisolierung und ein wenig Sightseeing empfingen uns. Ein langer und harter Winter kündigten sich ein wenig später in Estland (Winter in Estland) an. Wir versuchten, in das baltische Lebens- und Freiheitsgefühl einzutauchen und schmiedeten Pläne für den Sommer. Denn im Sommer blühen die Esten so richtig auf, so ihre eigene Aussage. Wir wollten Land und Leute abermals zu Fuß kennenlernen, ein Gefühl, was wir schmerzlich vermissten. Und so führte uns die Recherche zum längsten Wanderweg Estlands. Die Planung sollte beginnen!

Das wichtigste zum Wanderweg in Kürze:

  • Der Wanderweg…
    • ist der längste in ganz Estland
    • führt durch 9 Landkreise in Estland
    • ist in Grün-Weiß markiert
    • führt von der Ostsee ins Landesinnere bis zur russischen/lettischen Grenze
    • ist einer der neuesten Fernwanderwege des Landes
    • bietet alles, was das Wanderherz begehrt (Natur, Abgeschiedenheit, Schwimmgelegenheiten, Grillstellen, kostenfreie Zeltplätze)
    • ist besonders ab Aegviidu leicht zugänglich (zuvor empfiehlt sich die GPS-Unterstützung)
    • ist nicht frequentiert

Ein Wanderweg quer durch Estland

Der ehemalige Wanderweg von Aegviidu bis Ähijärve im Nationalpark Karula ist 628 Kilometer lang und wurde in 2015 um zusätzliche 192 km von Peraküla bis Aegviidu erweitert. In Aegviidu, dem Knotenpunkt aller Wanderwege in Estland, treffen sich alle Fernwanderwege Estlands an einem Visitorcenter mit Wasch- und Duschgelegenheit. Der Weg führt entlang seiner grün-weißen Markierungen durch insgesamt neun Landkreise in Estland. Zahlreiche Schutzgebiete machen den Fernwanderweg zu einem abwechslungsreichen Vergnügen.

Eines der Moorgebiete in Estland. Fast überall finden sich Einstiegs- und Ausstiegsstellen für Schwimmer. Teilweise ist es gar nicht so leicht, wieder herauszukommen.

Von der Ostsee im Nordwesten des Landes gelingt man über sandige Küstenabschnitte immer weiter ins Landesinnere. Es geht vorbei an Sandsteinhängen und durch Kiefernwälder mit Heidelbeeren, Preiselbeeren und Moosbeeren im Unterwuchs. Der Wanderweg verläuft in Richtung Südosten bis zur russischen Grenze. Bemerkenswert ist die Schleife, die der Wanderweg im letzten Teil einnimmt und über weite Strecken exakt auf lettisch-estnischer Grenze verläuft, bis er schließlich im Nationalpark Karula am See von Ahijärve endet.

Die Highlights des Wanderwegs

Fast täglich erwartete uns ein anderes Highlight auf diesem Wanderweg. Und ohne die gesamte Strecke im Detail zu beleuchten, wollen wir euch eben diese Punkte in Kürze vorstellen. Für alle Interessierten gibt es hier unsere Karte mit den Übernachtungspunkten in ganz Estland zu sehen:

Unsere Fernwanderung Peraküla-Aegviidu-Ähijärve durch Estland. Jedes Fähnchen steht für einen Übernachtungspunkt. Starpunkt: Peraküla im Nordwesten, Endpunkt in Ähijärve nahe der lettischen Grenze im Süden.

Die Wanderung begann Anfang Juli an der Ostsee. Die beiden Wochen zuvor erkundigten wir die Inseln Hiiumaa und Saaremaa (beide auf der Karte zu sehen) per Anhalter und zu Fuß. So erlebten wir das wichtigste Fest der Esten – den Mittsommer – mit dem Blick auf die Ostsee vom Sääretirp aus, der südlichsten Landzunge von Hiiumaa. Wir genossen die hellsten Nächte des Jahres noch ganz ohne große Wanderung und erholten uns ein paar Nächte in einem Apartment in Kuressaare.

Über Sand auf dem Baltischen Küstenweg E9

Kurz darauf holten uns die Widrigkeiten einer Fernwanderung wieder ein. Ein Wetterhoch brachte Temperaturen von über 30 °C nach Estland. Leider brach dadurch auch eine Mücken- und Bremsenfliegenplage aus. Ziemlich schnell fanden wir heraus, dass es mit kurzer Kleidung kein „Weiter“ gab. Dennoch versuchten wir den Startpunkt am Visitorcenter in Peraküla nochmal bei einem Eis zu genießen. Wenig später ging es mit vollen Flaschen und über sandigen Untergrund über Teile des Baltischen Küstenwegs E9 entlang der Ostseeküste. Dieser Wanderweg führt von Portugal bis in die estnische Hauptstadt Tallinn. Diese erste Etappe war besonders schön, aber leider auch extrem anstrengend. Die Vorstellung, immer wieder im Sand zu versinken (von Litauen bis Estland!), lässt mich schnell vom Küstenwandern abbringen. Zu mühsam ist der Weg mit schwerem Gepäck.

Schmerzlich nahmen wir vorerst Abschied von der so vertrauten Ostsee (schließlich lebten wir fast sieben Monate an ihrem Ufer) und brachen auf in Richtung unbekanntem Landesinneren. Ein Bad ließen wir uns zum Abschied aber nicht nehmen. Die Sandstrände von Rannaküla sind nur empfehlenswert!

Die Kirchen kleiner Ortschaften blieben uns leider stets verschlossen. Wohlgemerkt, die Esten sind nicht sehr gläubig und Kirchen gibt es nur selten zu sehen. Im Rückblick können wir sagen, dass keines der Gotteshäuser entlang der Wanderroute geöffnet hatte. Umso interessanter waren dafür Bauwerke wie das Kloster von Padise im Kreis Harju. Eine mittelalterliche Brücke über den Kloostri Fluss empfing uns vielversprechend. Das Kloster bzw. Burgruine gehört zu den besterhaltenen Bauwerken des Mittelalters im gesamten nordeuropäischen Raum. Die Hauptgebäude sind aufwendig renoviert und umfassen neben Stallungen, Getreidespeichern, Wohnhäusern, Brauereien viele weitere Gebäude aus Kalkstein.

Einer unserer Lieblingswandertage beinhaltete die Erkundung eines ehemaligen Tagebaus mit Gefängnis in Rummu. Ein gigantisch großer Abraumberg aus Kalk und Marmor liegt direkt am türkisfarbenen See. Wer die Unterwasserwelt samt verlassener/gefluteter Gebäude erkunden will, sollte früh morgens kommen, dann ist das Wasser noch wenig aufgewirbelt durch Badegäste. Der Eintritt ist nicht mehr kostenfrei (4 Euro pro Person). Eigene Erkundungstouren mit Taucherbrillen sind absolut lohnenswert. Wir konnten so die ehemaligen Gebäude ertauchen. Selbst vom Abraumberg sind die Gebäude zu erkennen. Es ist teilweise möglich, auf diesen zu stehen.

Die ehemaligen Gefängnisgebäude von Rummu. Heute kann man zu den verschollenen Gebäuden schwimmen und sie begutachten.

Sehr spontan mussten wir dann wieder die Schulbank drücken. Denn wir stolperten unwissentlich in einen Tag der Offenen Tür im Gutshaus Vasalemma hinein. Wir wollten nur unsere Wasserflaschen auffüllen, da lud uns die Englischlehrerin der heutigen Schule zu Kaffee und Kuchen ein. Selbstverständlich konnten wir unser Glück nicht fassen und nahmen dankbar an. Tage der Wanderung machten uns neugierig und eine Erholung war genau nach unserem Geschmack. Schülerinnen führten uns in brillantem Englisch über das Gelände und zeigten uns stolz ihre Schule. Das einstige Gutshaus wurde mit europäischen Fonds renoviert und hat heute seinen eigenen Charme. Eine schönere Schule haben wir selten gesehen.

An Tag 8 der Wanderung plagten Alexanders Füße ihn so weit, dass er sich von seinen abgelaufenen Schuhen trennten musste. Der Ersatz (ein Paar Sandalen) aus dem Supermarkt machten das Ganze nicht besser. In kurzer Zeit lief er sich etliche Blasen und tagelang sollte die Wanderung für ihn sehr schmerzhaft sein. Kurz darauf erkundigten wir das Wandermekka Estlands Aegviidu. Die idyllische Kleinstadt liegt bestens angebunden an das Bahnnetz im Zentrum aller Wanderwege durch Estland. Einkaufsmöglichkeiten und Cafés machten die Übernachtung am Visitorcenter zu einer sehr angenehmen. Wir nutzen die Chance unsere Wäsche zu waschen (3 EUR).

Mittsommer-Baden im Moorsee

Am Kakerdi järv trafen wir auf eines der schönsten Moorgebiete Estlands. So zumindest unsere Meinung. Und vom Zeltplatz mit Grillstelle führte ein 1 km-langer Holzsteg zur schönsten Schwimmstelle, die man sich vorstellen konnte. Wir beobachteten, wie zahlreiche Esten um Mitternacht noch ein Bad genossen und folgten ihnen. Das Gefühl, in die Mittsommersonne zu blicken, während man in fast schwarzes Wasser eintaucht, ist einfach nicht zu beschreiben. Es war ein Traum!

Eine der schönsten Pausen hatten wir am Haus Kollisaare: eine Wanderunterkunft am Rande eines Moorgebiets. Das Haus steht zur freien Verfügung und das Wanderherz erfreut sich der kühlen Wasserquelle. Kunstinteressierte kommen hier voll auf ihre Kosten und können Tafeln mit Malereien begutachten.

Eine der schönsten Pausen hatten wir am Haus Kollissaare. Ein Brunnen beförderte frisches Wasser hervor und wir genossen ein kühles Nickerchen im Schatten des Hauses.

Waldbrände in Estland

Am Saarejärv bei Kukemetsa sollten wir unseren Lieblingssee der Wanderung erreichen. Seit einigen Tagen bemerkten wir gelbe Hinweisschilder an den Feuerstellen von RMK. Mangels der Sprachkenntnis machten wir uns darüber keine Gedanken. Wenig später stelle sich heraus, dass einige Regionen Estlands die Nutzung der Feuerstellen in freier Natur versagten, weil einige Feuerherde die Wälder Estlands gefährdeten. Der genannte See gehörte zu unseren Lieblingen, da er wenig besucht wurde, kaum zugänglich ist für Autofahrer und eine kleine Anhöhe für eine angenehm mückenfreie Nacht sorgte. Der mangelnde Wasservorrat ließ uns dennoch am nächsten Tag weiterziehen. Einen Tarzen-Sprung von einem Seil ins kühle Nass ließen wir uns allerdings nicht nehmen.

Vorbei an Blaubeerfeldern

Einige Familien dieser Region bauten verschiedene Sorten von Blaubeeren an. Wir bekamen spontan eine Führung über das gigantische Anwesen einer Familie. Iris, die Tochter eines Türenbauers, fertigt seit geraumer Zeit ihre eigenen Taschen aus Leder an. Ihre Familie züchtet ihre eigenen Tiere (darunter Gänse, Perlhühner, Nutrias, Hasen u. v. m.) zur Fleischproduktion.

Eines der spektakulärsten Ereignisse der Wanderung war das Übersetzen des Emajogi Flusses: dem weitesten Fluss Estlands. Die Überfahrt gelang per Kurbel an der Kavastu-Fähre. Die Fährte stammt aus einer Zeit, in der der Brückenbau noch zu teuer war und zu lange dauerte. 1899 begann der Bau der Fähre, 1983 riss die Kette ab und sie verschwand flussabwärts im Flussbett. Selbst das Schwungrad (die Handantriebskurbel) wurde verspült. Lange Zeit wurde die Fähre nicht in Betrieb genommen. Erst 1999 wurde das Rad vom Grund des Flusses geborgen und wieder eingesetzt.

Das Land der Gutshäuser

Das Gutshaus in Ahja: Wie so viele Gutshäuser in Estland, ist es stark in die Jahre gekommen und wird schleppend restauriert.

Die historische Landschaft Nordosteuropas: Setumaa

Mit Värska und seinem Ausläufer des gigantischen Peipussee, erreichten wir die historische Landschaft in Nordosteuropa (heute Russland und Estland). Hier leben die Setukesen, ihre Sprache Seto ist stark mit der Estnischen verwandt. Ihre Regligion zeigt russisch-orthodoxe Züge. Viele Häuser, Garagen und Zäune sind in den traditionellen Farben im Streifenmuster der Seto verziert. Värska ist ein Kurort mit bestem Mineralwasser, Einkaufsmöglichkeit, SPAs und einem Museum. Die Region eignet sich bestens für Urlaube und so verbrachten wir zwei Erholungstage in Värska.

Inlandssanddünen, Schützengräben und Bunker

Ab Värska kommen wir durch ehemalige Truppenübungsplätze, die heute brach liegen und nunmehr nur noch als Sanddünen in Erscheinung treten. Immer näher kamen wir der russischen Grenze. Eine Nacht verbrachten wir am Lounalaagri (Südcamp), von dort müsste man nur den Fluss durchqueren, um russischen Boden zu erreichen. Das kann aber ziemlich teuer werden, wie uns eine Gruppe junger Wanderer bestätigte und wir blieben so am sicheren Ufer. Was gut zu hören war, war die russische Eisenbahn und die Geräusche der Fabriken. Mitten in dieser Einöde fiel es schwer zu glauben, dass nur wenige Meter entfernt, eine intakte Stadt zu existieren schien. Sandfelder, Bunker und Schützengräben wechseln sich in diesem Teil des Wanderwegs ab.

Träume groß, baue Aussichtstürme!

Im Süden des Landes näherten sich die höchsten Erhebungen Estlands. Wir wollen es nicht Berg nennen, eher Hügel, aber der Suur Munamägi ist stolze 318 m hoch. Ein Aussichtsturm bietet einen Ausblick in die Ferne. Ein lohnenswerterer Aussichtsturm bietet Sapas Kalju auf dem Hallimägi. Im Gegensatz zu dem touristisch gut besuchten Turm mit Fahrstuhl auf dem Munamägi, bietet Sapas einen selbst gebauten Turm zum Besteigen an. Die oberste Etage fehlte im Sommer 2021 noch, doch der Ausblick von oben war dennoch fantastisch. Es bot sich ein Blick bis Lettland.

Sapas Kalju trafen wir an seinem abgelegenen Häuschen an. Wir hörten laute Tanzmusik und wussten: hier musste jemand ganz besonderes leben. Unser Instinkt enttäuschte uns nicht. Sapas begrüßte und mit einem Cowboyhut an seinem Haus. Auf seinem Hügel erfüllte er sich den Traum eines eigenen Arboretums (250 Baumarten!) und eines selbstgebauten Aussichtsturmes. Alles verwendeten Werkzeuge zur Errichtung des Turmes baute er selbstverständlich in Eigenregie. In Kürze sollte die Region Vorumaa über den besonderen Cowboy in einem eigenen Film berichtet.

Das Dorfzentrum besteht in Estland meist nur aus einer Ansammlung aus Briefkästen. Hier gab es mal wieder schöne Blumendeko.

Ankunft am Ziel

Zum ersten Mal konnten wir das Ende einer Fernwanderung an einem Schild mit Aufschrift „0 km“ feiern. Das war ein für uns besonderer Augenblick. Schließlich stand damals in Istanbul keine Menschenseele, die für uns applaudierte. Umso schöner war es, dass die Dame des Visitorcenters in Ähijärve den Moment und unsere Freude teilte. Nur, wer einmal eigenständig eine solche Strecke hinter sich gelegt hat, weiß, wovon wir sprechen. Nicht jeder kann die Euphorie teilen. Eben nur Leidensgenossen! 😉

Frisch geduscht zur große Sause

Und so kam es, dass wir zu unserem ersten richtigen Kaffee eingeladen wurden. Er wird für mich in die Geschichte all unserer verschiedener Kaffeekreationen auf dieser Reise eingehen. Dieser stammte aus einer Jura-Maschine und ließ sich nicht so leicht toppen. Die Dame erkannte unsere Wünsche und bot uns eine Dusche (umsonst!) an. Im Anschluss durften wir sogar die Küche im Gebäude nutzen und estnisches Süßgebäck probieren. Und als wäre das alles noch nicht genug, lud uns die nette Dame zu einer Rundfahrt durch die Nachbarschaft ein. Völlig spontan kamen wir auf das Privatkonzert einer ukrainischen Band, das unseren Abend in gemütlicher Runde ausklingen ließ. Alexander konnte sich auf Russisch mit den Bandmitgliedern unterhalten und kaufte sich eine kleine Flöte für die Reise.

Fazit einer Weitwanderung durch Estland

  • für die > 820 km benötigten wir 39 Tage (davon 3 Tage Erholung)
  • die Wanderwege sind gut markiert und beschildert (km-Stand jeden vollen km)
  • teils noch verbesserungswürdig, gerade auf den ersten Etappen ab Peraküla kamen wir häufig vom Weg ab (Orientierung an Flussschleifen teils nicht möglich)
  • Feuerplätze und Campingplätze (ausgestattet mit Feuerholz, Komposttoilette, Tisch & Bänke, teils Mülleimer) von RMK
  • wir empfehlen die RMK App: https://www.rmk.ee/organisation/rmk-mobile-app (zur Routenplanung, für Feuerstellen)
  • Wasser: nur bei Privatpersonen oder in Geschäften, keine Dorfbrunnen, evtl. Wasserfilter zum Trinken aus Flüssen (längste Periode bis zur nächsten Wasserquelle: 2 Tage)
  • Anfang/ Mitte Juli sehr viele Mücken und va. Bremsen
  • kaum Steigung (außer am Munamägi) –> Vor- und Nachteil zugleich
  • Wanderweg verbindet viele Sehenswürdigkeiten des Landes
  • Grenzerfahrung, bis zur russischen und lettischen Grenze
  • Zeltplätze nahe Tallinn sind wenig idyllisch und unsauber
  • Eisenhaltiges Wasser aus Sumpfgebieten riecht nach „faulen Eiern“
  • Im Grenzgebiet zu Russland ist Vorsicht geboten, ein Mitführen des Reisepasses Pflicht!

Und demnächst folgt ein Beitrag zu unserer gegenwärtigen Situation und wo es uns hin verschlagen hat. Nur als kleiner Tipp: Wir sind weiter nördlich gezogen und haben ziemlich viele tierische Freunde dazugewonnen. 😉 Und noch eine kleine Anmerkung: Die Fotografien dieses Beitrags werden die letzten meiner Nikon D5100 Spiegelreflexkamera sein, sie verabschiedete sich auf der langen Strecke endgültig von uns. Mal sehen, was unsere neue Kompaktkamera so drauf hat.

Bleib neugierig!


Alexander und Svenja von Zeitreisen.home

Ein Gedanke zu “Einmal zu Fuß durch Estland: Der Peraküla-Aegviidu-Ähijärve-Weitwanderweg

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s